Das Schicksal der Kinder, die in einem Segregationsviertel leben, ist ein schmerzliches Thema.
Das Schicksal der Kinder, die in einem Segregationsviertel leben, ist ein schmerzliches Thema.
Original Ungarisch Text übersetzt in Deutsch
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Beschreibung
Mein Name ist Rudolf Kutas, ich bin Rentner. Vor 16 Jahren bin ich von Budapest in die Gemeinde Átány gezogen. Schon nach wenigen Wochen hier begann ich zu erkennen, in welcher Lebenssituation sich die Roma-Minderheit befindet. Ich begann, mich um die Kinder zu kümmern, und richtete die Sommerküche als Gemeinschaftsraum ein. Nach der Schule kamen die Kinder gerne zu mir. Gemeinsam halfen wir uns gegenseitig bei den Hausaufgaben des Tages und spielten anschließend. Gesellschaftsspiele, Perlenketten basteln, Bastelarbeiten, Spiele im Hof usw. Leider mischte sich die Politik ein, denn der Bürgermeister drohte den Eltern der Kinder, dass sie keine gemeinnützige Arbeit bekämen, wenn ihre Kinder zu mir kämen. So blieben die Kinder leider immer öfter den gemeinsamen Aktivitäten fern. Schließlich trauten sie sich nicht mehr zu kommen. Mein Partner und ich fanden jedoch Gelegenheiten, bei denen wir uns um sie kümmern konnten. Eine solche Gelegenheit war zum Beispiel Ostern, als wir für sie eine Eiersuche organisierten, oder der Kinderfest-Wettbewerb, den wir nach vorheriger Absprache mit dem Leiter des Kulturhauses im Garten des Kulturhauses veranstalten wollten, was der Bürgermeister jedoch nicht genehmigte. So mussten wir es auf der Grundlage meines schriftlichen Antrags, den er mit seiner Unterschrift genehmigte, auf der kommunalen Mülldeponie veranstalten. Ich könnte noch lange darüber schreiben, in welchen Bereichen ich versucht habe, der hier lebenden Minderheit zu helfen, aber derzeit ist ihr Lebensunterhalt das größte Problem. Aus Spenden kann ich ihnen manchmal Kleidung besorgen, aber damit kann ich ihre Lebensqualität nicht wirklich verbessern. Mit dem von Ihnen gesendeten Betrag möchte ich in erster Linie die Kinder unterstützen, indem ich sie an Orte mitnehme, an denen sie andere Umwelteinflüsse erleben, wodurch sich ihr Selbstbewusstsein entwickelt. Natürlich müsste auch ein gewisser Betrag für Lebensmittel vorgesehen werden, da die Eltern kein regelmäßiges Einkommen haben und es daher vorkommt, dass sie tagelang nichts zu essen haben. Außerdem für kreative, gemeinschaftsfördernde Aktivitäten, die eine zusammenhaltende Gemeinschaft schaffen, deren Mitglieder als Erwachsene eine andere Lebensqualität anstreben.
Das Problem ist groß, und ich bitte Sie daher herzlich um Ihre Hilfe.
Rudolf Kutas
Árpád Átány, Vezér utca 6.
+36 30 140 1920