für die Hochwasseropfer in Lądek-Zdrój, Polen
für die Hochwasseropfer in Lądek-Zdrój, Polen
Original Englisch Text übersetzt in Deutsch
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Beschreibung
Der Regen setzte am Donnerstag, dem 12. September, ein. Die Vorhersage war alarmierend, aber das ist hier oft der Fall. In den Bergen sind Vorhersagen oft falsch. Doch am Freitag, dem 13., war bereits klar, dass es nicht vorübergehen würde. Es regnete den ganzen Tag, und in den Bergen regnete es heftig – an diesem Tag fielen 120 mm. Der Samstag verlief ähnlich – weitere 150 mm Niederschlag. Der Wasserstand stieg.
Am Abend war bereits bekannt, dass es zu Überschwemmungen kommen und es Verluste geben würde.
Doch das Schlimmste kam am Sonntag, dem 15. September.
Kurz nach 11:00 Uhr wurden die Dämme, die das Wasser am Stausee in Stronie Śląskie zurückhielten, zerstört. Über eine Million Kubikmeter Wasser begannen, alles in ihrem Weg zu zerstören, zuerst in Stronie Śląskie und dann in Lądek-Zdrój.
Alle Brücken sind zerstört oder beschädigt.
Wohnungen, die bei der berühmten Flut von 1997 nicht überflutet wurden, stehen nun bis zu zwei Drittel ihrer Höhe unter Wasser.
Die Häuser, die von der großen Flut verschont geblieben waren, haben nun keine Wände mehr, und man sieht die Möbel wie in Puppenhäusern.
Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht bekannt.
Die Schäden an der Infrastruktur werden sich wahrscheinlich auf Milliarden belaufen, aber die Verluste der einfachen Bürger werden nicht geringer sein.
Bei der Evakuierung nahmen sie das Nötigste mit, und dann hat das Wasser alles aus ihren Häusern mitgerissen. Zu den meisten von ihnen besteht derzeit kein Kontakt, es gibt kein Wasser in der Stadt, Kabel, Rohre – alles ist kaputt.
Wir sammeln Geld für diese erste Phase – um Wasser, Hygieneartikel, Lebensmittel, Schaufeln und Handschuhe zu kaufen.
Aber auch für alles, was wir uns im Moment noch nicht vorstellen können.
Lądek-Zdrój ist seit 29 Jahren ein gastfreundliches Zuhause für das Bergfestival und seine Teilnehmer. Jetzt muss etwas für unser Zuhause getan werden.
Maciej Sokołowski, Direktor des Bergfestivals Andrzej Zawada in Lądek-Zdrój
Alle Gelder werden von mir persönlich abgerechnet.