Unterstützen Sie die medizinische Behandlung von Márta Hegedűsné Majnár!
Unterstützen Sie die medizinische Behandlung von Márta Hegedűsné Majnár!
Original Ungarisch Text übersetzt in Deutsch
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Beschreibung
Liebe Freunde, Bekannte und alle, die uns helfen möchten!
Márta Hegedűsné Majnár, die geschäftsführende Vorsitzende der Vereinigung der Heimatmuseen und Freilichtmuseen, braucht jetzt unsere Hilfe!
Bei Márta wurde im Mai 2026 ein Glioblastom, ein äußerst aggressiver Hirntumor, diagnostiziert. Die Krankheit wird voraussichtlich trotz herkömmlicher Operationen sowie Strahlen- und Chemotherapie wieder auftreten. Der Krankheitsverlauf ist extrem schnell, typischerweise 14 bis 18 Monate. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit! Als modernste Behandlungsmethode gibt es auch eine individuell angepasste Tumorimmuntherapie, die die Überlebenschancen der Patientin deutlich erhöht und ihre Lebensqualität verbessert. Der Impfstoff wird in Deutschland hergestellt, die Therapie muss jedoch in Litauen durchgeführt werden.
Diese Therapie ist eine ergänzende Behandlung, deren Kosten sich einschließlich der Nebenkosten auf 100.000 Euro belaufen. Die Vorbereitungen dafür wurden bereits über fachliche Kontakte in die Wege geleitet, doch für die Behandlung sind äußerst erhebliche finanzielle Mittel erforderlich, die Márti und ihre Familie nur teilweise aufbringen können.
Deshalb möchten wir die Mitglieder der großen Familie des Heimatmuseumsverbands, Verwandte, Freunde, ehemalige Kollegen und Bekannte um Hilfe bei der Beschaffung dieser Mittel bitten!
Hintergrund:
Mártis Beschwerden begannen im Februar 2026. Zunächst wurde ein Schlaganfall vermutet, doch weitere Untersuchungen bestätigten einen raumfordernden Prozess im Gehirn, also einen Hirntumor. Am 7. Mai fand eine Operation statt, bei der der Tumor erfolgreich entfernt wurde; allerdings war bereits damals klar, dass es sich um eine Tumorart handelt, die das umliegende gesunde Hirngewebe mit mikroskopisch kleinen Tumorzellen durchzieht. Aus diesem Grund ist das Rezidivrisiko auch nach einer scheinbar vollständigen operativen Entfernung extrem hoch. Die histologische Diagnose lautet: Glioblastom, WHO-Grad 4, einer der aggressivsten Hirntumoren.
Neben der derzeitigen Standardbehandlung – Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie mit Temozolomid, also dem Stupp-Protokoll – liegt die mediane Überlebenszeit bei Glioblastomen in den verschiedenen Patientengruppen typischerweise bei etwa 14 bis 18 Monaten, obwohl dies individuell je nach Operationsergebnis, Alter, Allgemeinzustand und Ansprechen auf die Behandlung variieren kann.Gerade deshalb ist es besonders wichtig, alle wissenschaftlich fundierten, individuell zugeschnittenen ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten zu ermitteln, die auf der Standardversorgung aufbauen und die Chancen verbessern können.
Eine 2024 in „Nature“ veröffentlichte Studie berichtet über eine neue, individuell angepasste Behandlungsmöglichkeit. Der Kern der Methode besteht darin, mithilfe einer Gewebeprobe eines Glioblastom-Patienten sogenannte Neoantigene herzustellen. Dabei handelt es sich um Proteine, die auf der Grundlage der aus der Gewebeprobe gewonnenen DNA hergestellt werden und somit spezifisch für den Tumor der jeweiligen Person sind. Ziel der Behandlung ist es, eine spezifische Immunantwort auszulösen.
Als realistische ergänzende Option zur derzeitigen Behandlung hat sich das personalisierte Immuntherapieprogramm des Universitätsklinikums Tübingen in Deutschland herausgestellt.In einer internationalen Beobachtungsstudie betrug die mediane Gesamtüberlebenszeit derauf diese Weise behandelten Patienten 31,9 Monate, und bei denjenigen, bei denen sich eine stärkere, auf mehrere Zielstrukturen gerichtete Immunantwort entwickelte, wurden noch günstigere Überlebensergebnisse beschrieben.
Die in „Nature“ veröffentlichte Studie finden Sie hier:
https://www.nature.com/articles/s41467-024-51315-8
Wer ist Márti?
Márta Hegedűsné Majnár war 2002 Gründungsmitglied des Vorstands des Verbandes der Heimatmuseen und ist seit 15 Jahren als geschäftsführende Vorsitzende dieser Fachorganisation tätig, deren Zuständigkeit sich auf Ungarn und den Karpatenraum erstreckt. Sie ist eine auf nationaler Ebene anerkannte Persönlichkeit der ungarischen Zivilgesellschaft und eine engagierte Fürsprecherin für die Belange der Heimatmuseen. Márti wurde 1968 geboren, ist eine Expertin für Kultur und Tourismus mit 30 Jahren Erfahrung und derzeit Tourismusmanagerin an der Károly-Eszterházy-Katholischen Universität. Sie lebt mit ihrem Ehemann Gyula in Noszvaj.
Was bedeutet diese therapeutische Möglichkeit?
Diese Behandlung in Tübingen wird derzeit in Ungarn noch nicht finanziert. Nach den vorliegenden Daten handelt es sich hierbei um einen der vielversprechendsten Ansätze der personalisierten Immuntherapie bei Glioblastomen, insbesondere wenn der Patient die Standardbehandlung vollständig durchläuft und in einem guten Allgemeinzustand bleibt. Das Ziel ist es, dasssich diese personalisierte Behandlungsmöglichkeit auch fürMártinach Abschluss der in Ungarn durchgeführten onkologischen Behandlungeneröffnet, was die Chance bieten könnte, dass sich ein Wiederauftreten der Erkrankung verzögert bzw. die zu erwartende Überlebenszeit sich positiv zu verändern.
Was möchten wir erreichen?
Wir möchten Márti die Möglichkeit geben, an der Immuntherapie teilzunehmen. Mit dieser Behandlung können wir ihr Jahre und eine gute Lebensqualität schenken, sodass sie weiterhin ein aktives Mitglied ihrer Familie und unserer Gemeinschaft bleiben kann. Wir möchten noch viele, viele Jahre mit Márti verbringen können; er ist für den Heimatmuseum-Verband und für uns alle von großer Bedeutung. Es steht außer Frage, dass unsere Heimatmuseum-Gemeinschaft einem Menschen hilft, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für unsere Sache einsetzt. Das für die Behandlung erforderliche histologische Ergebnis liegt vor und kann an das behandelnde Krankenhaus übermittelt werden.
Wie kann man spenden?
Die Spendensammlung erfolgt in Euro, da die Behandlungskosten ebenfalls in Euro festgelegt sind. Wir sind für jede Spende dankbar, die wir für Mártis Behandlung verwenden können!
Sollte es beim Zahlungsvorgang zu Problemen kommen, lassen Sie sich davon nicht abschrecken – beim zweiten Versuch klappt es bestimmt. Wenn das kleine Sanduhr-Symbol nicht verschwindet oder ein anderes Problem auftritt, empfehlen wir, das Fenster zu schließen und erneut zu öffnen. Die Spende wird nicht doppelt verbucht. Sollte dies dennoch passieren, können wir den Betrag natürlich zurücküberweisen.
Wichtiger Hinweis: Das 4fund-System zieht standardmäßig ca. +20 % des Spendenbetrags als Plattformgebühr ab. Dies kannst du mithilfe eines Schiebereglers frei anpassen – sogar bis auf 0 %. Bitte beachte dies bei deiner Spende!
Jede Hilfe ist eine große Unterstützung – vielen Dank!