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So etwas habe ich bisher noch nie gebraucht

So etwas habe ich bisher noch nie gebraucht

 
David Šálek

CZ

Original Englisch Text übersetzt in Deutsch

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Beschreibung

Ich hätte nie gedacht, dass es so enden würde. Nicht so.

Mit 22 dachte ich, ich hätte mein Leben inzwischen im Griff. Ich dachte, ich hätte einen Plan. Aber jetzt, mit einem Rucksack voller Kleidung, die ich gar nicht brauche, und ohne einen Ort, an den ich gehen könnte, weiß ich nicht einmal, wie der Plan aussieht. Meine Eltern haben mich heute Morgen rausgeworfen, ihre Worte waren kalt und endgültig, als würde mir eine Tür vor der Nase zugeschlagen.

„Raus hier“, sagte mein Vater mit eiserner Stimme. „Du bist kein Kind mehr. Find einen Weg.“

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich wusste nicht, wie ich mich wehren sollte. Ich stand einfach nur da, wie betäubt, während sie mir nachschauten – als würden sie einen Fremden weggehen sehen. Als wäre ich unwichtig.

Ich überlegte, jemanden anzurufen – vielleicht einen meiner alten Freunde –, aber wer würde jemandem wie mir helfen wollen? Seit der Highschool habe ich zu niemandem mehr Kontakt gehalten. Sie sind alle weitergezogen, erwachsen geworden, haben ihr Leben auf die Reihe bekommen. Ich kann kaum einen Job behalten, geschweige denn eine Unterkunft finden.

Ich versuchte zu laufen, in der Hoffnung, vielleicht einen Weg zu finden, den Tag zu überstehen. Die Sonne steht noch hoch am Himmel, aber es fühlt sich schon an, als würde sie über mir untergehen. Die Straßen sind leer, die Menschen eilen vorbei, und ich fühle mich, als wäre ich unsichtbar. Mein Magen knurrt, aber ich habe keinen einzigen Dollar in der Tasche. Nicht einmal Kleingeld.

Ich habe darüber nachgedacht, nach Hause zurückzukehren, aber ich weiß, dass ich das nicht kann. Sie haben mir klar gemacht, dass ich nicht willkommen bin. Und ich weiß nicht, was schlimmer ist – rausgeworfen zu werden oder zu wissen, dass ich nicht einmal vermisst werde.

Ich habe eine Bank im Park gefunden. Es ist jetzt kalt, und die Bank ist härter, als ich dachte. Ich ziehe die Knie an mich, um mich warmzuhalten, aber nichts hilft. Der Hunger nagt an mir, aber mehr noch ist es die Einsamkeit. Es fühlt sich an, als würde ich versinken, als würde ich verschwinden.

Ich schließe für einen Moment die Augen, nur um dem zu entfliehen. Aber ich kann es nicht. Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll. Wohin soll ich gehen? Wen wird das interessieren?

Das Einzige, was ich mit Sicherheit weiß, ist, dass es kein Zurück mehr gibt. Ich habe alles ruiniert. Und jetzt bin ich ganz allein in dieser leeren Stadt.

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Zrzutka - Brak zdjęć

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