Zu den Produktionskosten des Films „Der Herr der Hunde“
Zu den Produktionskosten des Films „Der Herr der Hunde“
Original Ungarisch Text übersetzt in Deutsch
Original Ungarisch Text übersetzt in Deutsch
Beschreibung
Hallo zusammen! Hier sind Tamás und Vera, die Macher des Films „Der Herr der Hunde“. Mittlerweile haben fast eine halbe Million von euch den Film gesehen – vielen Dank für das viele Feedback. Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, dass so viele von euch den Film verstanden und geschätzt haben. Die 19.000 YouTube-Reaktionen sind zu 97,8 % positiv, aber eure Kommentare sind viel wichtiger; wir haben viele zum Nachdenken anregende, manchmal auch bewegende Gedanken gelesen, und diese haben uns sehr viel gegeben.
So sehr, dass wir, obwohl wir in den letzten Tagen mit einer ganzen Reihe von Vorwürfen konfrontiert wurden, nicht gebrochen sind. Ein Teil dieser Vorwürfe betraf die Wahrhaftigkeit der im Film zu Wort kommenden Personen. Dazu können wir nur sagen: Wir können jede Aussage belegen. Und allen, die die Aufrichtigkeit der Sprecher anzweifeln, sei gesagt: Es geht uns nichts an. Wer dennoch Fragen dazu hat, sollte sich den Film aufmerksam ansehen und anschließend das Partisan-Interview mit Gergely Kovács.
Aber darum schreiben wir jetzt nicht.
Sondern deshalb, weil eine der unterhaltsamsten Anschuldigungen lautete, dass
A) die Zeitung „Tisza“ den Film finanziert habe,
B) Piroska Visi, Abgeordnete des 12. Bezirks, den Film finanziert habe, die darin auch zu Wort kommt.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass wir den Film vorerst selbst finanzieren.
Genauer gesagt: Vor fast vier Wochen, als wir beschlossen, uns auf dieses ganze Wahnsinnsvorhaben einzulassen, dachten wir noch an einen halbstündigen Film. Daraus wurde dann ein abendfüllender Dokumentarfilm. Der ursprüngliche Premierentermin wäre der 1. April gewesen, aber wir waren einfach nicht rechtzeitig fertig geworden.
Es wurde sehr schnell klar, dass wir das nicht allein zu zweit schaffen würden. Tamás arbeitete als Kameramann, Ton- und Lichttechniker, Cutter und Regisseur, Vera schnitt neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin, Reporterin, Organisatorin, Dokumentationsbearbeiterin, Archivforscherin usw., doch dabei stellte sich heraus, dass nicht nur eine Titelanimation, sondern auch jede Menge Dokumentaranimationen benötigt wurden, außerdem haben wir schließlich 12 Interviews aufgezeichnet, von denen 11 in den Film aufgenommen wurden – das konnten wir beide allein nicht mehr bewältigen.
Obwohl Tamás für die Dreharbeiten bis auf eine der drei Kameras seine eigene Ausrüstung nutzte und der Film von den Aufnahmen bis zur Nachbearbeitung im Büro seiner Firma entstand, brauchten wir Verstärkung. Also wandte ich mich an einen alten Freund, der oft und gerne zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt. Ich erzählte ihm, woran wir arbeiteten, und er sagte sofort zu. Da wir damals noch dachten, dass wir es zu zweit, plus einem Animator und eventuell noch einem Cutter schaffen könnten, legten wir 500.000 Forint als Budget fest. Das bekamen wir auch.
Nur ließ sich der Film mit diesem Betrag nicht drehen.
Wir haben diesen Film für die Opfer, für unser Land und für unser eigenes Gewissen gedreht. Wenn uns das also relativ viel Geld kostet (wir haben unsere Arbeit pro bono übernommen), dann nehmen wir das in Kauf. Aber wenn ihr der Meinung seid, dass dieser Film wichtig war – und zwar nicht, damit die Hunde nicht auf ihr Prozent verzichten müssen, sondern weil es Geschichten gibt, die erzählt werden müssen –, dann wären wir euch dankbar, wenn ihr euch an den Kosten beteiligt.
In der folgenden Aufstellung könnt ihr sehen, wofür genau und wie viel wir ausgegeben haben.
Wenn es klappt, wären wir sehr dankbar. Wenn nicht, finden wir eine Lösung, schließlich haben wir es auf uns genommen.
BÜRO –
200.000 Ft monatliche Miete, zwei Wochen Arbeit, solange nichts anderes anstand, 100.000 Ft.
SCHNEIDEREI01
bei 20.000 HUF pro Tag über 10 Tage: 200.000 HUF
SCHNEIDER02
Bei 20.000 HUF pro Tag für 11½ Tage: 230.000 HUF
ANIMATOR
einmalig 60.000 Ft
CUTTER03
19.000 Ft pro Tag über 5 Tage, 95.000 Ft
ANIMATOR02
150.000 HUF
Bestehende Abonnements (Adobe, Internet usw.) werden nicht berücksichtigt; die für die Produktion ausdrücklich erforderlichen Softwarekosten beliefen sich auf Grave Robber, 30 Dollar, ca. 12.000 Ft
An dieser Stelle danken wir unserem wunderbaren Team für seine engagierte Arbeit und dafür, dass es die Intentionen des Films bis ins Letzte durchgelebt hat! Ohne euch hätte es wirklich nicht geklappt.
Und nun zur Abrechnung:
Gesamtkosten: 847.000 HUF
Defizit: 347.000 Ft
Der heutige Euro-Wechselkurs: 363,95, das heißt, das Defizit beträgt 2327 Euro
Vielen Dank für eure Hilfe! Wir legen die Spendensumme auf einen festen Betrag fest, wir wollen daran auf keinen Fall auch nur einen Forint verdienen.