Hilfe im Kampf gegen Depressionen und Angststörungen.
Hilfe im Kampf gegen Depressionen und Angststörungen.
Original Polnisch Text übersetzt in Deutsch
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Beschreibung
Hallo, ich heiße Maciej.

Ich schreibe euch in einem wichtigen, aber schwierigen Moment meines Lebens – und zum ersten Mal seit langer Zeit schreibe ich voller Hoffnung, nicht voller Verzweiflung.
Nach neun Krankenhausaufenthalten – endlich zeigt die Behandlung Wirkung
Vor kurzem habe ich nach meinem neunten Aufenthalt die psychiatrische Klinik verlassen. Diesmal hat die Behandlung jedoch wirklich angefangen zu wirken. Anstelle einer weiteren Abfolge von Krisen erlebe ich zum ersten Mal eine echte Besserung. Das ist eine fragile, aber sehr wichtige Phase meiner Genesung – und ich möchte sie nicht durch fehlende grundlegende Unterstützung in dieser Zeit zunichte machen.
Ich warte nun auf die Aufnahme in ein spezialisiertes Zentrum zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen. Die Wartezeit beträgt 3–6 Monate. Ich befinde mich nicht mehr in der Krisenversorgung, bin aber auch noch nicht stabil genug, um mich vollständig selbst versorgen zu können.
Ich habe Jahre lang anhaltender Traumata, sexuellen Missbrauchs durch meine eigene Großmutter, Gewalt und Mobbing durch Gleichaltrige hinter mir, die meine psychische Gesundheit beeinträchtigt haben. Diese Erfahrungen definieren mich nicht – heute konzentriere ich mich voll und ganz darauf, mein Leben und meine Unabhängigkeit wieder aufzubauen.
Was ich bereits habe – und was mir fehlt
Ich habe eine sichere Unterkunft – ein Freund hat mir geholfen, das Hostel zu bezahlen, wofür ich unendlich dankbar bin. Mir fehlen jedoch die Mittel für die täglichen Grundbedürfnisse:
- Essen
- Notwendige verschreibungspflichtige Medikamente
Derzeit nehme ich ein:
- Asentra (Sertralin) 200 mg täglich – ein Antidepressivum
- Lamotrigin – Stimmungsstabilisator
- Prestarium – Herzmedikament
- Betaxolol – zur Regulierung von Herzfrequenz und Blutdruck
- Budesonid – zur Behandlung von Asthma
- Leberprotektivum
Diese Medikamente sind unerlässlich, damit ich während der Wartezeit auf die weitere Behandlung stabil bleibe.
Ein Licht am Ende des Tunnels: Ich habe einen Job
Es ist mir gelungen, eine Anstellung zu finden – das ist für mich ein wichtiger Schritt nach vorne. Mein erstes Gehalt werde ich jedoch erst am 10. des nächsten Monats erhalten, und es wird etwa 1200 Złoty betragen – ein Betrag, der nur einen Teil der Kosten für mein Zimmer decken wird.
Ich bitte nicht um langfristige Unterstützung. Ich brauche Hilfe ausschließlich für diese kurze Übergangszeit – bis ich anfange, Geld zu verdienen, und in die nächste Phase meiner Behandlung eintrete.
Transparenz
Ich verstehe, dass man Vertrauen im Internet erst aufbauen muss. Gerne sende ich jedem, der meine Situation überprüfen möchte, privat anonymisierte Krankenhausunterlagen und meinen Entlassungsbericht zu.
Warum das wichtig ist
Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit sehe ich eine echte Chance auf ein stabiles Leben. Ich brauche nur ein wenig Unterstützung, um diese Übergangsphase sicher zu überstehen – bevor ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann.
Jeder Betrag – auch der kleinste – zählt wirklich und bringt mich der Stabilität ein Stück näher.
Ich danke euch von ganzem Herzen dafür, dass ihr diese Geschichte gelesen habt, und für jede Unterstützung, die ihr leisten könnt.
Maciej